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Willkommen auf meinem Blog. Hier soll Raum sein für Gedanken, für Tipps und Inputs für euren Familienalltag, für eine kleine Auszeit und etwas me-time für jede/n von euch. Auch Artikel, die ich publiziere, verlinke ich euch hier.

Nicht alles, was hier steht, muss für euch richtig sein – jede Familie ist individuell. Nur weil für die eine Familie ein Familienbett alle Vorteile hat, muss es nicht für jede Familie das richtige sein. Holt euch also das raus, was ihr gerade für euch braucht. Viel Freude beim Lesen!

Tipps, Ideen und Anregungen zu Erziehungsthemen, ("Beziehung vor Erziehung"), zu bedürfnisorientiertem, beziehungsorientiertem und bindungsorientiertem Elternsein, sowie Gedanken und Ideen zum Familienalltag und zum liebevollen Familienleben mit Kindern und Jugendlichen
Hier findet ihr Ideen, Tipps & Hintergründe zu Erziehungsthemen, bedürfnisorientiertem, beziehungsorientiertem und bindungsorientiertem Elternsein (“Beziehung vor Erziehung”), sowie Gedanken zum Familienalltag und liebevollen Familienleben mit euren Kindern

An was sich Kinderherzen erinnern (und an was nicht)

7. Dezember 2022
Mein Artikel für die Plattform meinefamilie.at

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in der Vorweihnachtszeit werden mir Rituale und Gewohnheiten aus meiner Kindheit plötzlich wichtiger denn je.

Um mich „weihnachtlich“ zu fühlen, möchte ich genau die Kekse backen, die meine Mama immer mit uns gebacken hat. Egal welche und wie viele neue Sorten über die Zeit hinzugekommen sind, diese ganz simplen Butterplätzchen mit den ganz einfachen Zucker-Streuseln dürfen niemals fehlen.

Ich möchte „In der Weihnachtsbäckerei“ dazu hören oder die CD, die wir als Kinder immer in der Vorweihnachtszeit gehört haben – „Advent bei Stübingers“, 24 Adventgeschichten.

Ich weiß noch, wie mein Bruder und ich anfangs jeden Tag eine Geschichte hören durften und wie sehr wir uns auf den nächsten Tag und die nächste schöne Geschichte gefreut haben. So heimelig, so gemütlich.

Ich erinnere mich an Geborgenheit, Nähe und Wärme. Und beim Schreiben merke ich gerade, wie dankbar ich für all diese Erinnerungen bin. Und dass sie nicht selbstverständlich sind.

Ich muss unbedingt am 23. Dezember den Film sehen, den wir immer zu Weihnachten als Familie gesehen haben, die „Muppets Weihnachtsgeschichte“. Die Dialoge kann ich mitsprechen, die Lieder mitsingen, seit ich mich erinnern kann. „Nur noch einmal schlafen gehen und dann ist Weihnacht…“.

Zum Christbaum-Aufputzen muss es ein Märchen im Fernsehen geben, das im Hintergrund läuft und dessen Bilder zwar alle nur zur Hälfte mitbekommen – was aber niemanden stört, weil alle mit Keksen und Christbaumkugeln zu Gange sind.

Der Kirchbesuch zu Weihnachten darf für mich nicht fehlen: gemeinsam zur Ruhe kommen, durchatmen, ankommen. Ich erinnere mich an die Vorfreude als Kind, wenn wir am Ende des Gottesdienstes „Oh du Fröhliche!“ gesungen haben – in dem Wissen, dass wir danach nach Hause fahren und gemeinsam feiern werden. Ich erinnere mich an die Fahrt nach Hause, vorbei an Fenstern, hinter denen man andere Christbäume sehen konnte und sich gefragt hat, wie andere Familien wohl gerade feiern.

Ich erinnere mich zuhause an das Lachen, die Lichter, an Umarmungen und Küsse.

Ich erinnere mich an den magischen Morgen des 25. Dezembers. Das ins-Wohnzimmer-kommen, den Christbaum sehen, den Gans-Geruch in der Nase und sich erinnernd an den wunderschönen Abend davor, wissend, dass ebenso wunderschöne Feiertage auf einen warten. Weihnachten und seine besondere Stimmung sind noch nicht vorbei.

Wisst ihr an was ich mich nicht erinnere?

Ich erinnere mich nicht daran, ob die Wohnung geputzt war. Ich erinnere mich nicht daran, ob das Essen immer gelungen ist, ob wir alle „ordentlich“ angezogen waren. Ich erinnere mich nicht an die genauen Geschenke, oder zumindest nicht an viele davon, ich erinnere mich nicht, wie viele verschiedenen Sorten Kekse es gab oder nicht gab, ob beim Essen-Kochen alles geklappt hat, ob der Tisch schön gedeckt, die Gläser poliert, ob alle Geschenke verpackt, alles „vorbereitet“, ob Fenster geputzt waren oder nicht.

Ich erinnere mich an unsere gemeinsame Zeit und an unsere Rituale. Ich erinnere mich an das Gefühl, mich geliebt, gesehen, zuhause und wohl zu fühlen. Ich erinnere mich an unsere Familientraditionen. Viele davon möchte ich meinen Kindern weitergeben, andere dürfen neu dazu kommen, damit daraus irgendwann unsere Traditionen werden.

Ich erinnere mich an die gemütlichen Tage nach Weihnachten, an denen wir zusammen gespielt, gegessen und gefeiert haben. In denen wir Zeit füreinander hatten. Ja, ich erinnere mich an die Zeit, die wir füreinander hatten.

Am 16. Dezember halte ich im Rahmen meiner #Elternimpulse ein Webinar zum Thema „Selbst- und Zeitmanagement für Eltern, Kinder und Familien“. Zeitmanagement – das heißt nicht, dass man die vorhandene Zeit irgendwie „managen“ könnte, um sich mehr davon zu verschaffen – damit sich endlich alles ausgeht, das schon so lange auf unserer To-Do-Liste steht und von dem wir denken, das es wichtig ist.

Zeitmanagement bedeutet gut – also für mich sinn- und wertvoll – mit der Zeit umzugehen, die ich nun mal habe: 24 Stunden am Tag. 7-mal die Woche.

Es geht dabei um Prioritätensetzung. Wohin lege ich meinen Fokus, was ist mir wichtig? Womit möchte ich meine Zeit gerne verbringen? Was brauche ich, damit es mir gut geht – und was nicht?

Zeit ist immer da. Zeit ist eines der wenigen Dinge, das sich verlässlich immer wieder neu produziert, so lange wir leben. Es gibt nicht „zu wenig“ Zeit, denn es ist immer Zeit vorhanden. Es gibt nur zu Vieles, das wir darin unterbringen wollen. Daher kommt es immer darauf an, wie wir die Zeit, die wir haben, für uns nutzen wollen.

Welche Erinnerungen möchtet ihr schaffen an die Weihnachtszeit? Was ist euch dabei wichtig?

Setzt Prioritäten, die für euch stimmig sind.

Und lasst weg, was ihr nicht braucht.

Kinder erinnern sich nicht daran, ob alles „perfekt“ war.

Sie erinnern sich an euch und an die Zeit, die ihr mit ihnen verbracht habt. Und sie erinnern sich an dieses besondere Gefühl, mit der ihr diese Zeit gefüllt habt, an Liebe, Geborgenheit, Nähe und Wärme.

Wenn ihr mehr zum Thema Prioritäten setzen, Zeit- und Selbstmanagement erfahren wollt und wenn ihr das Gefühl habt, dass euch das gerade jetzt gut tun würde, freue ich mich wenn ihr mein Webinar am 16. Dezember 2022 im Rahmen der #Elternimpulse besucht (Kosten: 20€ pro Bildschirm).
Alle Infos und die Möglichkeit, euch anzumelden, findet ihr unter:
https://beziehungsvoll.at/zeitmanagement/ Ich wünsche euch eine wunderschöne (Vor-)weihnachtszeit mit euren Lieben!

Die Pubertät – der Beginn einer neuen Beziehung

16. Nov. 2022
Mein Artikel für die Plattform meinefamilie.at

In der Pubertät geht es vor allem darum, bewusst in Beziehung und in der Verbindung mit euren Jugendlichen zu bleiben. Das kann herausfordernd sein, vor allem, da viele Eltern hohe Ansprüche an sich und ihre Kinder haben. Dabei sind alle, sowohl die Eltern als auch die Jugendlichen, zum ersten Mal in dieser Phase. Selbst wenn Eltern bereits bei Geschwisterkindern Erfahrungen mit der Entwicklungsphase Pubertät sammeln konnten, so ist doch jedes Kind, jede*r Jugendliche verschieden.

Eltern müssen nicht alles sofort perfekt können, oder sofort eine Antwort auf die vielen neuen Fragen haben – sie dürfen gemeinsam mit ihren Kindern wachsen, sie dürfen mit ihren Ideen auch mal scheitern, denn gerade darin liegt ja auch der Anreiz, etwas Neues zu versuchen und sich mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen.

Die Pubertät braucht eine andere Art von Verbindung. Mit „Ich weiß, was gut für dich ist“-Einstellungen kommen Eltern oft nicht weiter, denn der Entwicklungsschritt für die Jugendlichen besteht jetzt genau darin, sich mehr oder weniger von den Vorstellungen, Ideen und Ansätzen der Eltern zu trennen, um ihren eigenen Weg finden zu können. Das geht nicht von heute auf morgen. Dazu braucht es ein Ausprobieren und Fehler machen (dürfen), ein auf-die-Suche-gehen nach der eigenen Identität. Wer bin ich, abgesehen von den Normen und Werten meiner Eltern? Was ist richtig für mich, was fühlt sich gut oder nicht gut an?

Dieser Weg kann Angst machen. Man lässt Vertrautes hinter sich, und das Neue ist noch nicht in Sicht. Daher brauchen Jugendliche jetzt vor allem eines: Vertrauen.

Damit ist nicht das Vertrauen gemeint, dass sie sich an Regeln halten, rechtzeitig nach Hause kommen oder wie vereinbart den Geschirrspüler ausräumen, sondern echtes Vertrauen in sie als Person. Vertrauen, dass sie ihren Weg gehen werden. Und ja, vielleicht schließt dieser Weg Fehler mit ein, vor denen ihre Eltern sie gerne bewahrt hätten – weil man Fehler eben manchmal selbst machen muss, um aus ihnen zu lernen und um sich selbst zu erfahren. Und gerade dann brauchen sie keine Belehrungen, sondern offene Arme und tröstende Worte – sofern sie diese gerne annehmen möchten.

„Ich bin so gerne dein sicherer Hafen. Wann immer du magst, kannst du hier bei mir alles auftanken, das du da draußen wieder brauchst. Und dann fährst du wieder raus aufs Meer. Und du wirst das schaffen. Ich glaube so fest an dich!“

Um bildlich zu bleiben: das umgekehrte Bild wären verschlossene Hafenpforten, die sagen: „Selbst Schuld, ich habe dir doch gesagt, dass du so nicht aufs Meer rausfahren kannst! Zur Strafe bleibst du 2 Wochen lang hier!“ – Würdet ihr diesen Hafen nochmal ansteuern?

Oder Hafenpforten, die bereits beim Verlassen des Schiffes eine sorgenvolle Miene aufsetzen und erstmal kontrollieren, ob das Schiff auch wirklich alles an Bord hat, was es benötigt, alle Vorkehrungen getroffen hat, und ob es auch wirklich sicher ist, dass es da raus fahren möchte? – Gäbe euch das Vertrauen in euch selbst, Vorfreude, auf die Welt, die auf euch wartet, das Gefühl, dass ihr alles schaffen könnt?

Es ist vollkommen normal, dass sich Eltern Sorgen machen. Das Sorgen machen hört nie auf. Wir sorgen uns um unser Ungeborenes, unser Kleinkind, unser Schulkind, und auch um unseren Jugendlichen. Sucht euch daher gerne Bekannte, Freunde, Familie, mit denen ihr eure Sorgen teilen könnt, wann immer ihr ein offenes Ohr braucht. Bei eurem Kind sind sie jetzt fehl am Platz, denn sie machen unsicher.

Auch für Eltern ist die Pubertät eine Entwicklungsphase. Wir Eltern dürfen lernen, zu vertrauen. Wir dürfen lernen, dass unser Kind andere Ansichten haben darf als wir. Dass das, was sich für uns richtig anfühlt, nicht das Richtige für unser Kind sein muss. Dass unser Kind Dinge anders sehen darf. Dass wir seinen Weg nicht bewerten, genauso wenig, wie wir unseren Weg bewertet wissen wollen. Wir dürfen lernen, Verantwortung abzugeben und ehrlich loszulassen, bei Themen wie Schule, Medien oder Freundschaften.

Wir dürfen eine andere Art von Beziehung zu unseren Kindern kennenlernen. Ist das nicht wunderschön? Diese neue, einzigartige Beziehung wird uns ein Leben lang begleiten, sie wird unsere Zukunft. Aus Veränderung entsteht immer etwas Neues, auch wenn es sich manchmal wie das Ende von etwas anfühlt, und es in gewisser Weise ja auch ist: das Ende von etwas Altem, das Beginn von etwas Neuem.

Auch dieser Weg geht nicht von heute auf morgen, auch dieser Weg kann Eltern Angst machen, Unsicherheit. Um gut für ihre Kinder da und weiterhin in Verbindung zu sein, tut es gut, sich diesem eigenen Prozess achtsam zuzuwenden, der eigenen Baustelle sozusagen, anstatt auf der Baustelle des Jugendlichen zu baggern – vor allem, wenn dieser das gar nicht möchte und die ausgebaggerte Stelle ohnehin wieder zuschüttet.

Es kann wirklich schwer sein, „einfach“ mit etwas aufzuhören, das wir so gewohnt sind. Sucht euch daher ein gutes „stattdessen“: Wenn der Impuls kommt, zu …., was mache ich dann stattdessen? Das kann zum Beispiel einen Spaziergang sein, eine Runde laufen gehen, ausschütteln, eine Freundin/einen Freund anrufen oder bewusstes Atmen.

Auch psychologische Beratung kann gut unterstützen, sich Glaubenssätze, Gedanken- oder Verhaltensmuster genauer anzuschauen, zu hinterfragen und für sich wieder positiv auszurichten, Vertrauen zu finden.

Denn über Vertrauen und bedingungslose Liebe (bedingungslos!) gelingt weiterhin Verbindung, gelingt Beziehung, gelingt ein dich-dich-sein-lassen und ich-selbst-sein-dürfen.

Wenn ihr mehr über die Entwicklungsphase „Pubertät“ erfahren möchtet und darüber, wie es Eltern gelingen kann, ins Vertrauen zu gehen, dann besucht gerne meinen Online-Workshop im Rahmen der #Elternimpulse „Achtsam durch die Pubertät“ am 23. November 2022 wahlweise von 9.30 – 11.30 Uhr oder 19.30 – 21.30 Uhr (Kosten: 20€ pro Bildschirm).
Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr unter:
www.beziehungsvoll.at/pubertaet

Kinder und Medien: Wie viel ist „zu viel“?

12. Okt. 2022
Mein Artikel für die Plattform meinefamilie.at

Wie viel Medienzeit ist angemessen für mein Kind? Und wie viel ist zu viel?
Um sich dieser Fragen zu nähern, gibt es allgemeine Empfehlungen von Expert*innen für Bildschirm- bzw. digitale Medien-Zeiten, die sich am Alter der Kinder orientieren.

Diese Empfehlungen machen grundsätzlich durchaus Sinn, denn sie geben uns Eltern einen ungefähren Richtwert, an dem wir uns orientieren können.

So sollten Kinder zwischen 2 und 3 Jahren nur für maximal 5-10 Minuten am Tag Medien, wie in etwa kurze Videoclips, konsumieren – stets in unserem Beisein und nicht unbedingt täglich.

Kinder zwischen 3 und 6 Jahren sollten pro Tagmaximal 30-45 Minuten – im Idealfall weiterhin in eurem Beisein – digitale Medien mit altersgerechten Inhalten nutzen, wie in etwa (Lern-)spiele oder altersadäquate Kinderserien mit entsprechen kürzeren Folgen.

Zu der empfohlenen Begleitung ist anzumerken: bei neuen Inhalten empfiehlt sich die Begleitung durch eine Bezugsperson in jedem Fall. Nur so können wir einschätzen, ob die neuen Inhalte bereits für unser Kind geeignet sind und wie unser Kind auf sie reagiert. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich als Kind mit der Szene, in der Bambis Mutter erschossen wird, stark überfordert war und noch jahrelang an dieser Stelle vorsorglich das Wohnzimmer verlassen habe, um sie nicht sehen zu müssen. Nur wenn wir in solchen Momenten dabei sind, können wir unser Kind trösten und das Gesehene für unser Kind einordnen.

Wenn aber dieselbe Folge zum x-ten Mal geschaut wird und für das Kind keine große Sache mehr darstellt, dürfen Eltern ihre „gewonnene“ Zeit – mit guten Gewissen – auch gerne für sich selbst oder für ihre To-Do’s nutzen, wenn sie dennoch in der Nähe bleiben.

Kinder zwischen 6 und 10 Jahren sollten dann maximal 60 Minuten am Tag vor Bildschirmen (Tablet, Handy, Fernseher, Computer) verbringen – nicht mehr unbedingt begleitet, aber in stetigem Kontakt mit euch. Das heißt, dass ihr die Inhalte der Serien, die sie schauen, oder der Spiele, die sie spielen, gemeinsam besprecht und darüber in Kontakt und im Austausch bleibt.

Kinder zwischen 10 und 12 Jahren sollten maximal 90 Minuten am Bildschirm verbringen – hier ist durchaus bereits ein Wochen- statt einem Tageskontingent sinnvoll. 90 Minuten am Tag entsprechen einem Wochenkontingent von etwa 10-11 Stunden, über die sie frei verfügen können.

Auch hier ist der Austausch zwischen euch und euren Kindern wichtig, um im Gespräch und informiert zu bleiben, nicht im Sinne von Kontrolle, sondern im Sinne von Interesse aneinander: Welche Spiele spielen eure Kinder, was gefällt ihnen daran, was macht es spannend, mit wem spielen sie?

Jugendliche ab12 Jahren können durchaus über einWochenkontingent von ca. 20 Stunden verfügen. Das entspricht ca. 3 Stunden am Tag, wobei unter „Bildschirmzeit“ eben auch Handyzeiten fallen, wodurch die 3 Stunden aus meiner – und meist auch aus ihrer – Sicht nicht mehr sehr viel erscheinen. Daher würde ich hier auch stets Zeiten, in denen am Computer für die Schule gearbeitet oder recherchiert wird, ausklammern.

Ab 12 Jahren dürfen und sollten wir unsere Kids ohnehin hin zu einer eigenverantwortlichen Nutzung begleiten. Kontrolle und Einschränkungen machen in der Pubertät wenig Sinn, und versperren den Blick auf das Wesentliche, nämlich den Austausch und den Dialog. Dazu später mehr.

Der Vorteil dieser allgemeinen Empfehlungen: sie geben eine Orientierung, einen Rahmen und damit eine gewisse Sicherheit.

Der Nachteil, vor allem wenn sie zu strikt oder zu endgültig gesehen werden: So lösen in uns oftmals Druck aus, für die Einhaltung der doch manchmal recht engen Zeiten zu sorgen, sowie schlechtes Gewissen, wenn uns genau dies nicht gelingt.

Jedes Kind ist anders, jedes Kind reagiert anders auf Medien an sich, sowie auf deren Inhalte.

Neben der reinen Bildschirmzeit gibt es daher so viele andere Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, wann etwas „zu viel“ für unser Kind wird: Wie reagiert es – in seiner heutigen Tagesverfassung – auf das Gesehene, zum Beispiel nach einem anstrengenden Kindergarten- oder Schultag? Wie viele soziale Kontakte, Hobbys und Interessen hat mein Kind in der „realen“ Welt? Wie sieht sein restlicher Tag aus? Wie viel Zeit verbringt es mit Freunden, in Bewegung, mit seinen Hobbys, mit uns, beim Spielen oder draußen an der frischen Luft? Welche Inhalte sieht es sich am Tablet oder im Fernsehen an?

Beobachtet eurer Kind bei der Mediennutzung und bietet ihm Pausen oder Alternativen an, wenn es ihm zu viel wird.

Fördert hier auch die Selbsteinschätzung und die Eigenverantwortung, weist euer Kind also darauf hin.

Bietet Alternativen an (gemeinsame Spielenachmittage) oder macht vorhandene Alternativen sichtbar (die Lego-Ritterburg vor der Nase statt eingestaubt im hintersten Winkel des Schranks wirkt oft Wunder). Erklärt eventuelle Einschränkungen beziehungsweise eure Sorgen, damit sie an euren Gedankengängen für sich lernen können.

Und achtet vor allem auf die Motive hinter der Mediennutzung: Was „holt“ sich euer Kind durch die Medienzeit, vor allem auch beim Computerspielen? Entspannung bzw. Spannung, Freude, Spaß, Zerstreuung, Wissen oder etwa Anerkennung und Zuspruch, den es sonst vielleicht zu wenig bekommt?

Viel wichtiger als die reine Nutzungsdauer sind somit die Motive und die Verhältnismäßigkeit der Mediennutzung.

„Wann ist es zu viel?” ist also niemals nur eine Frage von Stunden – sondern vielmehr davon, ob euer Kind abseits von Medien Hobbys, Freunde und Spaß hat und mit wie viel Beziehungs- und Verbindungszeit euer restlicher Tag geprägt ist.

Denn die empfohlenen Medienzeiten suggerieren manchmal eine trügerische Sicherheit: als könnte ich eine Medien- oder Spielsucht alleine dadurch verhindern, dass ich auf einseitige zeitliche Beschränkungen und Verbote bestehe.

Dabei sind in etwa die Förderung der Medienkompetenz, der psychischen Gesundheit und Resilienz und die Gestaltung eines ansprechenden Lebens außerhalb der virtuellen Welt viel wichtigere Präventivfaktoren.

Genau hier wird es tricky, denn gerade zu feste Regeln und Verbote, weil wir Eltern doch „alles richtig machen wollen“ erzeugen oft Streit und Konflikt in der Familie, vor allem, wenn unsere Kinder älter und autonomer werden, selber entscheide wollen.

Alles, was beschränkt und rar ist, wirkt in der Regel noch anziehender und begehrenswerter auf uns.

Und unter all dem Stress, dem Konflikt und dem Druck geht  letztlich oft genau jener gemeinsame Austausch und Dialog verloren, der so wichtig wäre – gerade auch im Sinne der Suchtprävention und der Förderung eines gesunden, glücklichen Lebens.

Wie ihr die Medienkompetenz eurer Kinder stärken könnt und welche Alternativen es zu Verboten und Regeln gibt, erfahrt ihr in meinem Online-Workshop im Rahmen der #Elternimpulse: „Medienkompetenz stärken“ am 17. Oktober 2022 wahlweise von 9.30 – 11.30 Uhr oder 19.30 – 21.30 Uhr (20€ pro Bildschirm).

Anmeldung unter: anmeldung@bildungswerk.at

Alle Infos zum Webinar findet ihr hier: https://beziehungsvoll.at/medienkompetenz-staerken

 Ich freu mich auf euch und eure Fragen!

Geschwisterkonflikte begleiten: Was Eltern tun können, wenn Kinder streiten

21. Sept. 2022
Mein Artikel für die Plattform meinefamilie.at

„Kinder tun nichts, um uns zu ärgern“, schreibt Nicola Schmidt in ihrem Buch Geschwister als Team auf die Frage hin, wieso gerade Geschwisterkinder so ausgiebig miteinander streiten. „Sie tun es, weil ihr Gehirn (…) noch nicht fertig ist, sondern erst noch wachsen, reifen und trainieren muss.“

Kinder können sich tatsächlich erst ab etwa 4 Jahren in andere Menschen hineinversetzen.

Und selbst dann dauert es noch bis ins Schulalter, bis ihre Empathie wirklich gut entwickelt ist.

Ähnlich verhält es sich mit der Impuls-, der Handlungskontrolle, dem logischen Denken, der Frustrationstoleranz (ein Nein des anderen gut aushalten können) und der Bedürfnisaufschiebung. Und denken wir einmal an die sprachlichen Voraussetzungen, die es braucht, um einen Konflikt verbal zu lösen. – Und wie schwer das schon uns Erwachsenen oft fällt!

Ein 3-, 4- oder 5-jähriges Kind kann, vor allem in Konfliktsituationen, somit noch nicht empathisch, einfühlsam, vernünftig, lösungsorientiert und verständnisvoll agieren. Es muss und darf all diese Dinge erst lernen.

Und selbst danach, im Schulalter, gilt für Kinder immer noch das Prinzip Emotion vor Kognition: die Teile in ihrem Gehirn, die für Emotionen und Impulshandlungen zuständig sind, sind viel aktiver sind als jene, die das rationale Denken bereitstellen.

Konflikte und Streit unter Geschwistern sind daher vollkommen normal. Und darüber hinaus sogar sehr sinnvoll. Durch diese Konflikte finden Kinder heraus, wie man gut miteinander spielt, wo die Grenzen des oder der anderen sind, wie man teilt und wie man Kompromisse, Konsense und Lösungen findet, die für alle okay sind. Sie lernen etwas über Gerechtigkeit. Über ihre Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer.

So ist es von großem Wert für Kinder, wenn sie all dies in einem sicheren Rahmen ausprobieren und üben dürfen, getragen von einer starken Bindung, die nicht so einfach durch einen Streit zu erschüttern ist.

Diesen Prozess des sozialen Lernens im Konflikt können wir Eltern durch unsere Vorbildwirkung und unser Handeln aktiv beeinflussen und begleiten, indem wir die elterliche Führung übernehmen und in den folgenden 3 Schritten unseren Kindern friedliche und wertschätzende Konfliktlösung vorleben beziehungsweise anleiten.

Wir „leihen“ ihnen dabei die Empathie, das Verständnis und die Worte, die vielleicht noch nicht da sind, oder auf die sie gerade nicht zugreifen können, in dem Vertrauen, dass sie jedes Mal ein bisschen mehr lernen, wie Konfliktlösung funktionieren kann.

In diesem Sinne sind die folgenden Schritte, mögen sie auch erstmal Zeit, Energie, Geduld und Liebe benötigen, immer auch eine Investition in die Zukunft, in die Konfliktfähigkeit und in die Problemlösungskompetenz eurer Kinder.

1. (Elterliche) Führung übernehmen – das Problem verstehen

Paulina, 3 Jahre, hat Fernsehzeit und freut sich schon den ganzen Tag darauf. Henry, 1 Jahr, will lieber mit seiner Schwester spielen und nimmt Kontakt auf, indem er sie zwickt. Paulina wehrt sich mit Fußkicken.

Wer hat hier ein Problem? – Und welches?

Ich würde sagen: Paulina. Denn ihre Grenze wird nicht gewahrt. Henry ist natürlich noch zu klein, um das zu verstehen. Aber Paulina ist ebenfalls noch zu klein, um die Situation für sich auf verbaler, wertschätzender Ebene zu lösen.

Wenn wir das Problem verstanden haben – Henry geht gerade über Paulinas Grenze – können wir einschreiten. Wir können Henry zu uns nehmen und mit ihm etwas anderes spielen.

Dass Paulina in Ruhe ihre Lieblingsserie schauen kann, obliegt nicht ihrer Verantwortung und auch nicht Henrys – sondern unserer. Wir sorgen für die Einhaltung der Grenzen unserer Kinder, und der Werte in unserer Familie.

Beim nächsten Mal könnten wir auch schon vorausschauend handeln, in dem wir uns Gedanken machen, was Henry machen kann, wenn Paulina gerade Fernsehzeit hat.

In diesem Beispiel könnte man mit Paulina auch Strategien finden und üben, wie sie ihre Grenze verbal ziehen kann („Ich will das jetzt nicht.“) und mit Henry, dass er diese Grenze auch zu wahren lernt. Allerdings sind beide Kinder noch sehr klein – erwartet also nicht, dass dies von heute auf morgen ohne eure Hilfe klappt. Hier braucht es vermutlich och eine Zeit lang euren Support und eure elterliche Führung.

Zum Problem verstehen kann auch gehören, bestimmte Muster zu erkennen. Beobachtet mal, wann eure Kinder meistens besonders viel streiten. Im morgendlichen Stress? In der abendlichen Müdigkeit? Im Nachmittagstief? Bei Langeweile im Auto? Wenn sie hungrig sind? In vielen Fällen könnt ihr auch hier bereits präventiv agieren: Einen Snack gegen den Hunger, ein Zwischenkuscheln bei Müdigkeit, Spiele im Auto, vielleicht die Morgenroutine abändern…

Manchmal bekommt ihr naturgemäß die Anbahnung des Konflikts gar nicht mit – was auch gut so ist – und steht plötzlich vor zwei aufgebrachten, schreienden Kindern. Dann ist es wichtig, erstmal die Gefühle zu begleiten, die im Raum stehen und danach zuzuhören, was passiert ist.

2. Gefühle begleiten

Wichtige Basis hierfür ist es, dass ihr selbst ruhig und entspannt bleibt.

Je ruhiger wir sind, umso besser können sich unsere Kinder beruhigen.

Nehmt die Gefühle an, die gerade da sind. Kinder dürfen sich übereinander ärgern, sie dürfen sich blöd finden, sie dürfen wütend, traurig, enttäuscht sein. Das sagt nichts über die Qualität eures Familienlebens aus, oder darüber ob ihr eine gute Mama oder ein guter Papa seid.

Gebt den Gefühlen erstmal Raum, bis sie abklingen und die Worte zurückkehren.

3. Zuhören und – wenn möglich – eine Lösung finden

Worum geht es eigentlich?

Das ist essenziell, wenn wir den Konflikt verstehen und eine Lösung finden wollen, die für alle passt.

Hört beiden Kindern gut zu. Ihr müsst nicht darüber „richten“ wer „die Wahrheit“ erzählt oder wer „schuld“ ist. In einem Konflikt gibt es selten „die Wahrheit“ oder „eine*n Schuldige*n“ und wer sind wir, dass wir darüber richten sollen?

Wichtig ist vielmehr, beide Kinder in ihrer Not zu sehen. Es ist vollkommen normal, dass die Situation von beiden unterschiedlich erlebt wurde – und das ist okay.

Kindern geht es ganz oft ums gesehen, verstanden und ernstgenommen werden. Wenn wir ihnen das bereits im Gespräch erfüllen, in dem wir wirklich zuhören und verstehen, in dem wir sie anhören und sehen, indem wir ihnen glauben, wie es für sie war, braucht es oft gar keine Konfliktlösung mehr.

Wenn ihr dennoch eine Lösung finden möchtet, versucht dabei immer die Kinder miteinzubeziehen. Sie haben manchmal Lösungen, auf die wir selbst nie gekommen wären, weil wir schon zu festgefahren sind in unserem Denken (abwechseln, teilen, nacheinander spielen).

„Tommi, du hast Sebastian das Spielauto weggenommen, weil du so gerne damit spielen wolltest, oder? … Und  Sebastian, du hast dich geärgert und hast dir das Auto zurückgeholt, weil du auch damit spielen wolltest? … Und dann habt ihr euch beide übereinander geärgert, richtig? Das verstehe ich …. Ihr wollt also beide mit dem Auto spielen und Sebastian hatte es zuerst… Habt ihr eine Idee, was ihr jetzt machen könntet?“

Helft euren Kindern gegebenenfalls auch bei der Umsetzung der Lösung, denn je nach Alter oder Lösung ist dies nicht so einfach.

Problem verstehen – Gefühle da sein lassen – Kinder sehen – Lösung finden. Bei jedem Konflikt, den ihr so begleitet, lernen eure Kinder, worauf es bei einer wertschätzenden und nachhaltigen Konfliktlösung ankommt: die Bedürfnisse und Gefühle des anderen zu verstehen und auf dieser Basis einen Kompromiss oder Konsens zu finden. Wir müssen dafür nicht jeden Konflikt unserer Kinder derartig begleiten. Sie dürfen ruhig auch eigene Erfahrungen machen, ausprobieren. Das Gespür dafür, wann sie uns brauchen und wann nicht, kommt ohnehin oft intuitiv.

Ziel sollte es sein, durch eure Unterstützung die Kinder in ihre Eigenständigkeit zu begleiten. Schaut also mal, ab wann ihr ihnen zutrauen könnt, Lösungsideen ganz alleine zu finden, nachdem ihr ein wenig moderiert habt, oder welche Konflikte sie vielleicht schon ganz alleine lösen können.

Sommer-Visionboard und ein Glas voller Ideen: So gestaltet ihr eure Ferien gemeinsam

27. Juli 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at

Die Sommerferien – lang ersehnt liegen sie nun voller Möglichkeiten vor uns. Und jetzt? Jetzt ist es manchmal gar nicht so einfach, aus der freien Zeit eine wertvolle zu machen. Eine Zeit, in der wir auftanken, die wir gemeinsam genießen und dennoch auch Zeit für uns finden.
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Mit einem gesunden Selbstwert ins Leben gehen: So steigert ihr den Selbstwert eures Kindes

20. Juni 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at

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– 3 Ansätze für euer Familienleben.
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„Mama, manchmal will ich noch nicht groß sein!“ Über das Spannungsverhältnis zwischen Autonomie und Verbindung

20. Mai 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at

„Ich habe das Gefühl, du magst gar nicht mehr aufs Klo gehen, kann das sein?“, frage ich meine dreijährige Tochter. „Ja“, sagt sie, „weil ich nicht groß sein mag. Weil, wenn ich groß bin… dann bin ich vielleicht ganz alleine.“
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Verhalten als Botschaft: Wenn Kinder über ihr Verhalten kommunizieren

20. April 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at

Kinder kommunizieren mit uns über ihr Verhalten. Insbesondere dann, wenn sie für das, was sie fühlen, noch nicht die „richtigen“ Worte finden können. Sei es, weil sie noch zu klein sind oder weil es manchmal einfach nicht so leicht ist, ein „Gewitter“, einen „schweren Wolkenhimmel“ oder ein „Erdbeben“ im Inneren in klare Worte und Erklärungen zu fassen. Im Verhalten unserer Kinder stecken also wertvolle Botschaften an uns Bezugspersonen – Aber nur, wenn wir den Mut haben, liebevoll und ergebnisoffen hinzuschauen.
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Frustrationstoleranz stärken: 5 Tipps wie dein Kind lernt,
mit Frust umzugehen

18. März 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at

Sei es ein „Nein“ der Eltern, ein Verlieren beim geliebten Brettspiel oder beim Sport, oder die Tatsache, dass manchmal etwas einfach nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt haben.
All das gut auszuhalten, ist für Kinder eine echte Herausforderung.
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„Nein“ aus Liebe zu mir? Warum es gut ist, wenn Eltern ihre Grenzen setzen

22. Februar 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at
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Ich war zu Gast im Podcast elternweb2go

3. Februar 2022

Ein Familienleben ohne Strafen, schimpfen und schreien? So gelingt es euch, im Alltag ruhig zu bleiben!

14. Januar 2022
Mein Artikel für meinefamilie.at
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Neu: #Elternimpulse

21. Dezember 2021
Werdet Teil der #Elternimpulse-Community und lasst euch für nur 10€ im Monat von mir in eurem Familienalltag begleiten.
Alle Infos dazu findet ihr hier

7 Tipps, um Kinder zu stärken: Haltungen, Tools und Impulse für euren Familienalltag

22. Oktober 2021
Mein Artikel für meinefamilie.at
Teil 1 auf meinefamilie.at lesen
Teil 2 auf meinefamilie.at lesen

“Du kannst das” – Warum wir unseren Kindern mehr zutrauen sollten

7. September 2021
Mein Artikel für babymamas.at
Beitrag auf babymamas.at lesen

 “In den Körper hinein-lächeln”
– Ein achtsamer Glücksmoment für euren Alltag

13. Juli 2021
Eine Übung aus unserer Blogserie #wirschaffendas

Was du dafür brauchst: Dich selbst und ca. 10 Minuten Zeit – und wenn du möchtest, entspannende Musik (ein Musiktipp / unbezahlte Werbung: Yiruma: „Maybe“).

Durchführung:
1. Nimm eine bequeme, würdevolle (aufrechte) Sitzposition ein.
2. Lege deine Hände ineinander, die Daumen berühren sich.
3. Konzentriere dich auf deine Atmung, bis sich diese stabilisiert hat.
4. Lass‘ anschließend ein sanftes Lächeln auf deinem Gesicht erscheinen, auch wenn es dir zu Beginn vielleicht seltsam vorkommt – niemand sieht dich und dir wird es gut tun!
5. Lass‘ das Lächeln sich ausweiten…. in deinen ganzen Körper… und schließlich darüberhinaus bis in den Raum, in dem du dich befindest.
6. Verweile, SEI einfach und genieße diesen Zustand. Spüre nach: wie fühlst du dich jetzt? Hat sich etwas verändert? 

Visonboard gestalten: Finde mit deinem Warum neue Motivation

10. Juni 2021
Heute möchte ich mit euch ein kreatives Tool für Jugendliche (und natürlich auch für Erwachsene) teilen, um neue Motivation zu finden und Freude zu tanken.
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Sei du selbst – Warum wir in unserer Einzigartigkeit das größte Geschenk finden können

1. Mai 2021
Mein Artikel für meinefamilie.at
Beitrag auf meinefamilie.at lesen

Mithilfe im Haushalt?

15. März 2021
Wie und wann helfen Kinder gerne im Haushalt mit? Für das Activebeauty-Magazin durfte ich meine Top 9 – Ansätze mit euch teilen.
Artikel auf activebeauty.at lesen

Dankbarkeitsübung für euren Familienalltag

9. Februar 2021
Warum brauchen wir gerade jetzt Dankbarkeit und Freude?
Inklusive einer meiner Lieblingsübungen für euch und eure Kids, die sich toll in den Alltag integrieren lässt!
Beitrag lesen

Starke Gefühle liebevoll begleiten

Mein Artikel für meinefamilie.at, erschienen am 22. Januar 2021

Starke Gefühle liebevoll begleiten, Artikel vom 22.01.2021

Achtsam, gelassen und erfüllt: Wie ihr jetzt eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit erleben könnt

Blog Eintrag vom 30. November 2020
Beitrag online lesen

Erziehung ohne Strafen, schreien, schimpfen

Mein Artikel für babymamas.at, erschienen am 9. November 2020
Warum ist es so wichtig, unsere Kinder ohne Strafen, schimpfen, schreien zu “erziehen” und wieso ist es so verdammt schwer? Diesen Fragen widme ich mich in meinem Gastbeitrag
Beitrag online lesen

Erziehen ohne Strafen, schimpfen, schreien, Artikel vom 9.11.2020

Kinder stärken – Selbstwert, Selbstliebe & Selbstvertrauen

Mein Artikel für meinefamilie.at, erschienen am 9. November 2020
Über Steine, Herausforderungen, Deckel, Potenziale und darüber, was Esel und Grashüpfer mit alldem zu tun haben…

Kinder stärken, Artikel vom 9.11.2020

„Du schaffst das!“ – Wie wir das Selbstvertrauen unserer Kinder stärken

Blog Beitrag vom 24. September 2020
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Elternberatung & Familienberatung: Klare Eltern – Starke Kinder

Blog Eintrag vom 10. Juli 2020

Für das Stadtteilmagazin Essling durfte ich gemeinsam mit der wundervollen Claudia Umschaden einen Artikel über unsere Arbeit mit Eltern und Familien schreiben. Hier könnt ihr euch den Artikel downloaden oder online lesen und mehr über mich, meine Arbeit und was ich daran so liebe, erfahren.